Die ERP-Software NVinity der Firma Nissen & Velten bietet jetzt neben der Abbildung kundenspezifischer Prozesse mit Hilfe der Entwicklungsumgebung Framework Studio auch die Funktionalitäten eines Clientside Customizing. Damit können Systemadministratoren die Benutzeroberflächen von Anwendern und Anwendergruppen auf einfache Weise maßschneidern.

Für viele Unternehmen stellen die Besonderheiten ihrer Organisationsstruktur einen Wettbewerbsvorteil am Markt dar. Die auf .NET-Technologie basierende ERP-Lösung NVinity des südbadischen Software-hauses Nissen & Velten unterstützt deshalb die Anwender bei der Abbildung ihrer Prozesse mit der eigenen Entwicklungs- und Customizing-Lösung Framework Studio. Diese ermöglicht es mit wenig Aufwand individuelle Lösungen zu generieren, bei der die Update-Fähigkeit erhalten bleibt.
Doch nicht immer geht es um die Abbildung von Business-Logik und Prozessen: Häufig werden einfache Anpassungen von Benutzeroberflächen und Datenmasken benötigt. Sie lassen sich nun mit NVinity sowohl für einzelne Benutzer, als auch rollenbasiert für ganze Benutzergruppen festlegen. Der Vorteil dabei: Die Veränderung von Einga-befeldern, Schaltflächen und Beschriftungen lässt sich ohne jede Programmierung per Drag and Drop, beziehungsweise per Auswahlmenü festlegen. Gegenüber dem klassischen, oder auch Serverside Customizing, spart das so genannte Clientside Customizing Kosten, da für kleinere Anpassungen kein IT-Dienstleister benötigt wird.
Anpassung per Mausklick
Beispielsweise können Systemadministratoren mit wenigen Mausklicks Funktionen und Felder, die für eine bestimmte Gruppe von Sachbearbeitern im Unternehmen nicht benötigt werden, ausblenden. Auch können sie eine individuelle Reihenfolge der per Tabulatortaste angesteuerten Datenfelder festlegen oder Pflichteingabefelder farbig hervorheben. Beschriftungstexte sind durch die Terminologie der Anwenderfirma ersetzbar. Schriftarten, Schriftfarben und Hintergrundfarben sowie Größe und Form von Schaltflächen sind frei wählbar. Auch eine individuelle Vorbelegung von Eingabefeldern kann der Systemadministrator festlegen. Werden in einem Unternehmen Eingabemasken in verschiedenen Sprachen verwendet, so lassen sich Nutzern oder Nutzergruppen die passenden Sprachversionen ebenfalls zuordnen. Für alle Eingabefeldern können Tooltip-Texte erstellt werden, etwa mit Hinweisen zu den Daten, die erfasst werden müssen. Auf diese Weise lässt sich mit einfachen Mitteln eine Reduzierung der Komplexität und eine Verbesserung der Ergonomie für spezifische Abteilungen in einem Untenehmen, wie zum Beispiel Hotline, Auftragsannahme oder Kundendienst, erreichen.